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20.01.2022

Papst Benedikt XVI. betet für Opfer

ARCHIV - Kurienerzbischof Georg Gänswein spricht im Europa-Park bei einem dpa-Interview. Der Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI. hält nichts von Spekulationen über den Rücktritt eines Pontifex. Foto: Patrick Seeger/dpa
ARCHIV - Kurienerzbischof Georg Gänswein spricht im Europa-Park bei einem dpa-Interview. Der Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI. hält nichts von Spekulationen über den Rücktritt eines Pontifex. Foto: Patrick Seeger/dpa Bild: Keystone/dpa/Patrick Seeger
Bayern – Der emeritierte Papst Benedikt XVI. bedauert nach den Worten seines Privatsekretärs Georg Gänswein den Missbrauch von Kirchenbediensteten an Minderjährigen.

"Der emeritierte Papst drückt, wie er es bereits mehrmals in den Jahren seines Pontifikats getan hat, seine Scham und sein Bedauern aus über den von Klerikern an Minderjährigen verübten Missbrauch aus und erneuert seine persönliche Nähe und sein Gebet für alle Opfer", zitierte das Medienportal "Vatican News" Gänswein am Donnerstag.

Benedikt habe "bis heute Nachmittag" das Gutachten der Kanzlei Anwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) nicht gekannt und wolle es in den kommenden Tagen studieren und prüfen, erklärte Kurienerzbischof Gänswein weiter. Das Gutachten lastet dem heute 94-Jährigen Fehlverhalten im Umgang mit sexuellem Missbrauch in seiner Zeit als Erzbischof der Diözese München und Freising an. Joseph Ratzinger, wie Benedikt XVI. mit bürgerlichem Namen heisst, lebt seit seinem Amtsverzicht in einem Kloster im Vatikan.

Keystone-SDA