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Gesellschaft
25.04.2022
25.04.2022 16:24 Uhr

Menschen in der altra

Florian Güntert im Interview.
Florian Güntert im Interview. Bild: zVg.
Florian Güntert arbeitet seit 2016 bei der altra. Eine bewusste Entscheidung mit interessantem Verlauf.

«Bock»: Herr Güntert, Sie haben einen technischen Hintergrund und arbeiteten erfolgreich im Projektmanagement einer grösseren Firma. Wie und warum kam es zum Wechsel in die altra?

Florian Güntert: Ich wollte in meinem Berufsleben eine Kehrtwende vollziehen. Da ich früher bereits meinen Zivildienst im Sozialbereich absolviert hatte, wusste ich, dass ich eine Affinität zu Themen des Sozialwesens habe. Auf die altra gestossen bin ich bei meiner Internet-Recherche. Der Aussenauftritt und das breite Tätigkeitsgebiet haben mich sehr angesprochen.

Welche Unterschiede nehmen Sie wahr, wenn Sie ihre ehemalige Tätigkeit mit der heutigen vergleichen?

Güntert: Meine Erfahrungen im Arbeitsmarkt bis dahin waren nebst allen fachlichen Kompetenzen leider auch, dass am Ende immer die Zahlen im Mittelpunkt standen. Bei der altra ist dies definitiv anders. Wirtschaftlichkeit ist auch hier wichtig und doch sind die Menschen das zentrale Thema.

Sie arbeiten in der Arbeitsvorbereitung. Entsprechen die Tätigkeiten Ihren Wunschvorstellungen?

Güntert: Absolut. Die anspruchsvollen technischen Tätigkeiten in Kombination mit Menschen mit Beeinträchtigung und direktem Lieferanten- sowie Kundenkontakt sind herausfordernd und spannend. Angefangen habe ich in der altra jedoch als Praktikant, da zum Zeitpunkt meiner Recherche keine andere Stelle im Industriebereich der altra offen war. 

Und wie ging es anschliessend weiter?

Güntert: Nach sechs Monaten ergab sich die Gelegenheit, in die Funktion als Gruppenleiter zu wechseln. Ich habe ohne Zögern zugesagt. Zwei Jahre später wurde mein ehemaliger Arbeitskollege in der Arbeitsvorbereitung pensioniert. Der Rest ist bekannt (lacht).

Sie arbeiten nun seit fast sechs Jahren in der altra. Was macht die altra für Sie zu einem attraktiven Arbeitgeber?

Güntert: Ich habe vom ersten Tag an grosses Vertrauen gespürt. Die Chancen, mich intern weiterentwickeln zu können, erachte ich nicht als selbstverständlich und weiss dies sehr zu schätzen. Der grosse Freiraum in der Ausgestaltung meiner Tätigkeit und die Kompromissbereitschaft seitens altra betreffend Arbeitspensum machen für mich den idealen Mix aus.

Schaffhausen24