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Gesellschaft
30.05.2022

Menschen in der altra

Erika Lüthi im Interview.
Erika Lüthi im Interview. Bild: zVg.
Erika Lüthi hat vor ihrer Anstellung bei der altra eine Ausbildung als Konditorin absolviert. Mittlerweile arbeitet sie seit fast neun Jahren in der altra als Gruppenleiterin.

«Bock»: Frau Lüthi, von der Konditorin zur Gruppenleiterin – wie kam es dazu?

Erika Lüthi: Ich wollte mich nach der Hälfte meiner Zeit im Arbeitsleben beruflich verändern. Nach Gesprächen beim BIZ kam heraus, dass ich eine starke soziale Ader habe und eine Tätigkeit im Sozialbereich ideal für mich wäre.

Welche Erfahrungen hatten Sie mit Menschen mit Behinderungen?

Lüthi: Berührungspunkte und Erfahrungen im Behindertenbereich hatte ich bereits vor meinem Start bei der altra. Ich habe im Breitensport von behinderten Menschen Freiwilligenarbeit geleistet. In der Kombination mit der BIZ-Analyse hat mich dies dazu bewogen, mich spontan bei der altra zu bewerben, mit dem Wunsch, eine Ausbildung zur Arbeitsagogin zu machen.

Wie ging Ihr Weg weiter?

Lüthi: Begonnen habe ich mit einem Praktikum. Ich konnte so ganz viele Bereiche und Personen kennenlernen. Bereits vor Beendigung meines Praktikums wurde mir eine Stelle als Gruppenleiterin unseres internen Bistros angeboten. Und da arbeite ich noch heute mit Freude.

Welches sind die grössten Unterschiede zwischen Ihrer altra-Tätigkeit und Ihrer vorherigen Aufgabe?

Lüthi: Der Auftragsdruck ist deutlich geringer als bei meiner vorherigen Tätigkeit. Wir können uns hier mehr Zeit nehmen und die Zeit viel freier einteilen. Lernende habe ich bereits früher ausgebildet, bei der altra können wir uns viel mehr auf jeden Einzelnen einlassen und individuell begleiten. Die Lernenden profitieren dabei von weniger Hektik und dass auf die eigenen Bedürfnisse wirklich eingegangen wird.

Welches Beispiel einer positiven Entwicklung hat Sie besonders berührt?

Lüthi: Ich hatte ein Teammitglied, welches sich in einer sehr herausfordernden Lebenssituation befand. Meine Aufgabe war die Begleitung. Es macht mich sehr froh und auch ein wenig stolz, dass die Person nun eine Ausbildung im ersten Arbeitsmarkt gestartet hat und den schweren Rucksack ablegen konnte.

Schaffhausen24