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Sport
20.06.2022

Auf den Spuren der Radprofis

Stolze Finisherin der Tour de Suisse Challenge: Céline Ulrich aus Feuerthalen.
Stolze Finisherin der Tour de Suisse Challenge: Céline Ulrich aus Feuerthalen. Bild: zVg.
Einen Einblick in das Leben der Radprofis erlangt: Die Feuerthalerin Céline Ulrich meisterte die vier Etappen der Tour de Suisse Challenge bravourös.

Seit letztem Jahr ist es auch für nicht lizenzierte Fahrerinnen und Fahrer möglich, Teil der Tour de Suisse (TdS) zu sein: Die NEW Tour de Suisse Challenge bietet Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit, Einblicke in das Leben der Profis und die Originalstrecke des UCI World Tour Mehretappenrennens zu erlangen. Während vier oder acht Tagen werden die Teilnehmenden in kleinen Gruppen von sogenannten Road Coaches begleitet. 

Zu den Finisherinnen der Tour de Suisse Challenge darf sich auch Céline Ulrich aus Feuerthalen zählen. Die 22-Jährige, die den Startplatz an einem Wettbewerb gewonnen hat, meisterte die vier ersten TdS-Etappen souverän: Am Sonntag, 12. Juni, fiel der Startschuss zur knapp 50 Kilometer langen ersten Etappe in Küsnacht. Am Montag galt es, rund 200 Kilometer mit 2800 Höhenmetern zu meistern (Küsnacht nach Aesch). Der dritte Tag von Aesch nach Grenchen sei mit 180 Kilometern und 3100 Höhenmetern die härteste Etappe gewesen, wie Céline Ulrich berichtet. «Es gab wirklich steile Teilstücke, bei denen auch ich kämpfen musste. Am Ende entschied ich mich zusammen mit unserem Road Coach Michael Alborn und Adrian Plüer aus dem Team aber sogar dazu, die Zusatzschlaufe von 40 Kilometern zu machen.» Als krönenden Abschluss galt es für die Gruppe, am Mittwoch, 15. Juni, nochmals gut 190 Kilometer und 1900 Höhenmeter von Grenchen nach Brunnen zu überwinden. «Ich bin so stolz wie noch nie auf mich, dass ich durchziehen konnte, was ich mir vorgenommen habe», so die Feuerthalerin. Sie habe trotz der hohen Belastungen jeden Moment geniessen und die wunderschönen Landschaften richtig wahrnehmen können. «Neben der super Stimmung in unserer Gruppe war das grösste Highlight definitiv die Nähe zu den Profis, deren Rennen wir live mitverfolgen konnten.»

Lara Gansser, Schaffhausen24