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Schwimmen
18.07.2022

Mattoscio und Maier holen Edelmetall in Sursee

Julia Mattoscio konnte sich an den Schweizermeisterschaften über 800-Meter-Freistil die Bronzemedaille sichern. Reto Maier (l.) schwamm in der Juniorenwertung der 400-Meter-Lage ebenfalls auf den dritten Platz. Auf dem Bild sind sie mit Trainer Balint Sirko.
Julia Mattoscio konnte sich an den Schweizermeisterschaften über 800-Meter-Freistil die Bronzemedaille sichern. Reto Maier (l.) schwamm in der Juniorenwertung der 400-Meter-Lage ebenfalls auf den dritten Platz. Auf dem Bild sind sie mit Trainer Balint Sirko. Bild: zVg. / Iris Reisacher
Julia Mattoscio gewinnt Bronze über 800-Meter-Freistil und Reto Maier wurde Dritter über 400-Meter-Lagen in der Juniorenwertung an den Schweizermeisterschaften in Sursee.

Der letzte Saisonhöhepunkt für das Elite-Team des Schwimmclubs Schaffhausens ging am vergangenen Wochenende in Sursee zu Ende. Die Ausbeute der Schwimmerinnen und Schwimmer an den Schweizermeisterschaften kann sich sehen lassen. 

Von Medaillen bis hin zu Bestzeiten

Julia Mattoscio ging am Wochenende über die langen Strecken an den Start. Nachdem sie am ersten Tag über die 400-Meter-Freistil nicht ganz an ihre Bestzeit herankam, machte sie am dritten Tag den Sack zu. Sie schwamm von Beginn weg die 800-Meter-Freistil-Strecke in einer ausgeglichenen «Race Pace» und konnte zum Schluss die Bronzemedaille mit nach Schaffhausen nehmen. Am letzten Tag standen noch die 1500-Meter-Freistil auf dem Programm. Für Julia Mattoscio die nächste Chance auf eine Medaille. Sie konnte jedoch von Beginn weg nicht mitziehen und wurde zum Schluss Vierte.

Seit der Saison 2020/21 werden auch die Junioren Schweizermeisterschaften (Mädchen 16/17 Jahre und Knaben 17/18 Jahre) innerhalb dieses Wettkampfs ausgetragen. Dies machte sich Reto Maier zu Nutze. Für die Juniorenwertung gibt es keine Finalläufe und die Medaillen werden direkt nach den Vorläufen vergeben. Reto Maier schwamm die 400-Meter-Lage beherzt und gewann die Bronzemedaille, zudem qualifizierte er sich damit auch für den A-Final und schwamm an Nachmittag in der offenen Wertung mit neuer Bestzeit auf Platz 8. Neben diesem Finallauf konnte er sich auch über 200-Meter-Freistil und 100-Meter-Schmetterling für den B-Final qualifizieren. Beide beendete er in neuen persönlichen Bestzeiten. 

Auch Luis Tschigg konnte sich für einen B-Final qualifizieren. Er schwamm über 200-Meter-Rücken am Morgen auf Rang elf in der Juniorenwertung und belegte Rang 15 nach dem Finale in der offenen Wertung. 
Anna Beck schaffte es über die 400-Meter-Lagen am Morgen in der Juniorenwertung auf Rang 5 und konnte sich damit für den B-Final qualifizieren. Im Final schwamm sie entfesselt und machte eine sensationelle neue Bestzeit und entschied den B-Final für sich. 
Den für sich persönlich beste Wettkampf zeigte Max Maier. Sieben Starts, sieben neue Bestzeiten und Platzierungen in den Top 20 der Juniorenwertung. 
Ella Nodari war vergangene Woche erkältet und konnte die erwarteten Leistungen nicht abrufen. Trotzdem belegte sie einen neunten Platz über 200-Meter-Lagen und einen 13. Platz über 200-Meter-Freistil in der Juniorenwertung. 
Helena Barteld schwamm bei fünf Rennen vier neue Bestzeiten. Die beste Platzierung errang sie über 200-Meter-Brust. 
Nico Favale hatte im Vorfeld der Schweizermeisterschaften einen gebrochenen Zeh und war noch nicht im absolut besten Formstand. Es gelang ihm aber, auf den kurzen Strecken zu reüssieren und so konnte er drei neue Bestzeiten verbuchen. Seine beste Platzierung erreichte er über 100-Meter-Schmetterling.
Nun geht es für das Team und seinen Trainer Balint Sirko in die wohlverdienten Ferien nach 48 Wochen Training, ohne gross zu pausieren.

Schaffhausen24, Originalmeldung Tina Nodari (SC Schaffhausen)