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Sport
09.09.2022

Roger Bollinger mit Pech im Final

Sehr treffsicher startete Roger Bollinger in den Schnellfeuerteil. Leider konnte er diese Performance nicht halten.
Sehr treffsicher startete Roger Bollinger in den Schnellfeuerteil. Leider konnte er diese Performance nicht halten. Bild: pexels.com
Im Wettkampf mit der olympischen Schnellfeuerpistole startete Roger Bollinger verheissungsvoll. Leider fehlte die Konstanz und dadurch blieb mir eine Spitzenklassierung verwehrt.

Im Wettkampf mit der olympischen Schnellfeuerpistole startete Roger Bollinger in den beiden 8“-Serie verheissungsvoll (47/45), wie die Schützengesellschaft der Stadt Schaffhausen mitteilt. Doch in der folgenden 6“-Serie stimmte das Timing beim Schaffhauser nicht und er musste einige Treffer weiter ausserhalb des Scheibenzentrums hinnehmen (35). Davon liess er sich nicht verunsichern und konzentrierte sich neu. So erzielte er in der zweiten 6“-Sekundenserie 44 Zähler. In den folgenden selektiven 4“-Serien passte bei Bollinger das Timing optimal und er schoss ausgezeichnete 44 und 48 Zähler. Damit lag er bei Wettkampfhälfte in der Spitzengruppe. Der zweite Teil begann wiederum mit zwei 8“-Serien, die ihm mit zweimal 47 Zählern wunschgemäss gelangen. In den beiden 6“-Serien blieb er ohne Rückschlag (44/44). Die erste der beiden 4“-Serien gelang dem Schaffhauser nicht optimal (39). Doch mit 44 Zählern festigte er den dritten Rang und sicherte sich mit 528 Punkten den Finaleinzug. In diesem zählten nur noch die Treffer (Anzahl geschossene 10er). Die sechs Schützen schossen vier 4“-Serien. In diesen kam Bollinger nie in den gewünschten Rhythmus. So standen bei ihm nach 20 Schüssen nur drei Treffer auf dem Resultatblatt und er schied als erster aus was Rang 6 im Schlussklassement bedeutet.

Mit der Zentralfeuerpistole missglückte Roger Bollinger der Auftakt. Mit 87 Zählern musste er das Feld von hinten aufrollen. Dies gelang ihm mit einer 96er-Serie vorzüglich. Doch gegen Ende der nächsten Serie unterliefen dem Schaffhauser einige Unsauberkeiten was zu mehr Verlustpunkten wie gewünscht führte (91). Sehr treffsicher startete er in den Schnellfeuerteil (96). Leider konnte er diese Performance nicht halten. Es unterliefen ihm immer wieder kleine Fehler, die sich negativ auf das Resultat auswirkten (88/89).

Im CISM-Schnellfeuerwettkampf schoss Bollinger in den 10“-Serien zweimal 94 Zähler. Damit lag er nach einem Wettkampfdrittel in der Spitzengruppe Nach einer weiteren 94 Zählern in den ersten beiden 6“-Serien musste der Schaffhauser in den folgenden zwei Serien durch mehrere Schüsse, die weiter ausserhalb des Scheibenzentrums lagen, einen Rückschlag in Kauf nehmen. Die 88er-Serie warf ihn im Zwischenklassement um einige Positionen zurück. In den 4“-Serien fand er zu seiner Treffsicherheit zurück. Mit 91 und 93 Zählern festigte er seinen Mittelfeldplatz, nur drei Zähler hinter Rang 4. Trotzdem blickte der treffsicherste Schaffhauser Pistolenschütze zufrieden auf die nationalen Titelkämpfe: „In jedem Wettkampf schoss ich sehr gute Serien. Leider fehlte die Konstanz und dadurch blieb mir eine Spitzenklassierung verwehrt.“

Zentralfeuerpistole:

1. Jason Solari (Malvaglia) 574/19. 2. Steve Demierre (Jongny) 574/15. 3. Adrian Schaub (Zunzgen) 573.. – ferner: 18. Roger Bollinger (Schaffhausen) 547. – 25 Klassiert

CISM-Schnellfeuer:

1. Jason Solari (Malvaglia) 581. 2. Adrian Schaub (Zunzgen) 574. 3. Steve Demierre (Jongny) 569. – ferner: 8. Roger Bollinger (Schaffhausen) 556. – 25 Klassiert

Hans Baumann im Liegendenwettkampf

Hans Baumann vertrat die Schaffhauser Farben im Liegendwettkampf mit dem Freigewehr in der Veteranenkategorie. Er fand mit Verzögerung in den Wettkampf da von den ersten Schüssen die meisten im Neunerkreis landeten. Dadurch notierte er 93 Zähler in der ersten Serie. Davon liess er sich nicht verunsichern und er schoss viele Zehner (96). Doch eine Schwächephase zu Beginn der dritten Serie kosteten ihn wertvolle Zähler (93). So fand er sich im bei Wettkampfhälfte im hintersten Ranglistendrittel. Diese Inkonstanz zog sich durch den weiteren Wettkampfverlauf. Nach 93 Zählern musste er sich in der fünften Serie wegen einigen Schüssen mit zu tiefer Trefferlage mit 90 Zählern begnügen. In einer kurzen Pause sammelte sich der Oberhallauer neu um den Wettkampf möglichst versöhnlich zu beenden. Dies gelang ihm mit 95 Zählern.

 

Schaffhausen24, Originalmeldung Schützengesellschaft der Stadt Schaffhausen, Markus Brühlmann