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15.11.2021

Bock-Heimat: Flavia Grossenbacher

«Durch das Fotografieren habe ich gelernt zu beobachten, auf Menschen einzugehen und einzigartige Momente zu schätzen», so Flavia Grossenbacher.
«Durch das Fotografieren habe ich gelernt zu beobachten, auf Menschen einzugehen und einzigartige Momente zu schätzen», so Flavia Grossenbacher. Bild: zVg. / Nino Storrer
Flavia Grossenbacher ist 22 Jahre alt und in Schleitheim aufgewachsen. Sie arbeitet als Fotografin und studiert Ergotherapie im dritten Semester an der ZHAW in Winterthur.

«Bock»: Welcher Ort ist in der Region Ihr Lieblingsort und warum?

Flavia Grossenbacher: Ganz spontan fallen mir zwei Lieblingsorte ein. Obwohl ich kein Rhein-Kind bin und mich nicht so gerne im Wasser aufhalte, bin ich sehr gerne irgendwo am Rhein. Ich finde die Stimmung am Rhein in Schaffhausen einfach magisch. Im Sommer trifft man sich am Abend, um miteinander anzustossen, in der kalten Jahreszeit kann man wunderschöne Sonnenuntergänge bei einem Spaziergang geniessen. Mein anderer Lieblingsort ist das Kammgarnareal. Konzerte, Partys, Kunst, Kultur – dort findet das Leben statt und dort fühle ich mich wohl.

Üben Sie als Fotografin Ihren Traumberuf aus?

Grossenbacher: Am Fotografieren gefällt mir, dass man mitten im Geschehen ist. Egal ob an Hochzeiten, Konzerten, bei einem Paar- oder Babyshooting, es ist jedes Mal ein Abtauchen in eine etwas andere Welt. Ich treffe auf so viele verschiedene Menschen, die alle ihre eigene Geschichte mitbringen. Als Fotografin darf ich das mit Kreativität und Ästhetik vereinen. Durch das Fotografieren habe ich gelernt zu beobachten, auf Menschen einzugehen und einzigartige Momente zu schätzen. Das Fotografieren gibt mir sehr viel und hat mich gewissermassen auch geformt. Doch als Fotografin zu arbeiten ist weitaus mehr: Besprechungen, Locations besichtigen, Rechnungen schreiben, Bilder aussortieren und bearbeiten.  Diese Vielseitigkeit gefällt mir sehr. Ich mache momentan die Ausbildung zur Ergotherapeutin und auch das ist ein Beruf, bei dem jeder Tag etwas Neues mit sich bringt und keiner ist wie der andere. Ich kann mir sehr gut vorstellen, in Zukunft Teilzeit als Ergotherapeutin und Teilzeit als Fotografin zu arbeiten. Und ich glaube, dass es genau diese Kombination ist, die meinen Traumberuf ausmacht.

Wie beschreiben Sie sich selbst?

Grossenbacher: Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann sollte das auch bald umgesetzt werden. Man kann es stur, engagiert oder ehrgeizig nennen. Ausserdem bin ich ein offener Mensch, der gerne hinter die Fassade der Menschen schaut. Es gibt kaum eine Hochzeit, an der ich fotografiert habe und nicht heimlich eine Träne verdrückt und meinen Sucher trockengewischt habe. Und: Ich lache sehr, sehr gerne! (lg.)

Schaffhausen24