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Freizeit
16.05.2022

Eine Reise durch die Zeit

Mit prachtvollen Kleidern treten die Tänzerinnen und Tänzer im Stadttheater auf.
Mit prachtvollen Kleidern treten die Tänzerinnen und Tänzer im Stadttheater auf. Bild: zVg.
Am kommenden Wochenende treten rund 97 Tänzerinnen und Tänzer der Ballett Schule Conny im Rampenlicht des Stadttheaters Schaffhausen auf. Mit dem Thema «Once Upon a Time in Dance» und prachtvollen Kostümen führen die Schülerinnen und Schüler das Publikum auf eine märchenhafte Reise in die Vergangenheit des Tanzes.

Arabesques, Pliés und ein Grand Battement –im Trainingsraum an der Grabenstrasse in Schaffhausen wird fleissig geprobt. Die Ballett Schule Conny tritt am kommenden Wochenende zum dritten Mal auf der grossen Bühne des Stadttheaters in Schaffhausen auf. Rund 97 Schülerinnen und Schüler zwischen vier und 25 Jahren präsentieren ihr Können und ihr Talent am 21. und 22. Mai um 17 Uhr im Scheinwerferlicht des Schaffhauser Stadttheaters. «Es ist so schön zu sehen, wie alle meine Schülerinnen und Schüler während dem Tanzen immer mehr in ihrer Choreografie aufblühen», erzählt Cornelia Székely-Mayone, Ballettlehrerin der Ballett Schule Conny. Die Vorbereitungen seien ein langer Weg gewesen, welcher sehr viel Zeit und Energie gekostet habe, um schlussendlich am kommenden Wochenende in den glitzernden Kleidern vor Publikum stehen zu können. Mit dem Thema «Once Upon a Time in Dance» lädt die Ballett Schule die Zuschauerinnen und Zuschauer auf eine märchenhafte Reise durch die Geschichte des Tanzes ein. «Die letzte Aufführung war eine Weltreise, die diesjährige Aufführung soll das Publikum mitreissen und es anhand von den unterschiedlichsten Tanzarten in die Geschichte des Tanzes entführen», fügt Cornelia Székely-Mayone weiter hinzu. «In den letzten Monaten gab es so viele schreckliche Momente, welche uns bis heute in unserem Alltag begleiten. Daher finde ich es umso wichtiger, dem Publikum einen Moment zu schenken, welcher sie auf eine ganz besondere Art fasziniert und berührt.»

Von Modern Dance, einer Choreografie zum Lied «Shadow» von der Musikerin Birdy bis hin zu den klassischen Stücken des Balletts zeigen die Tänzerinnen und Tänzer ihre einstudierten Variationen auf der grossen Bühne.

«Das Stadttheater ist wie ein Zuhause»

«Es ist immer wieder aufs Neue schön, im Stadttheater anzukommen und die vielen Erinnerungen von den vorherigen Aufführungen Revue passieren zu lassen», so die Ballettlehrerin. «Die Woche vor der Aufführung ist für uns alle immer sehr zeitintensiv. Jedoch freue ich mich auch, mit meinen Schülerinnen und Schülern eine weitere tolle Aufführung im Stadttheater zu präsentieren.»

Zu sehen, wie viel Herzblut die Kinder und Jugendlichen in die Aufführung hineinstecken und sich darauf fokussieren, dass schlussendlich eine solche Meisterleistung entsteht, ist für die Schaffhauserin immer wieder eine tolle Erfahrung, welche sie als Ballettlehrerin nicht missen möchte. «Die Schülerinnen und Schüler waren immer sehr hilfsbereit und fragten nach, ob sie bei den jüngeren Jahrgängen noch anpacken könnten. Wir sind ein grosses und starkes Team, dies macht es umso schöner, nun gemeinsam inmitten der Schaffhauser Altstadt im Rampenlicht zu stehen», fügt Cornelia Székely-Mayone dankbar hinzu.

Sich auf eine Zeitreise einlassen

«Mit den Kleinsten wird die Aufführung starten – sie begeistern das Publikum mit einem farbenfrohen Programm, um anschliessend von den fortgeschrittenen Ballerinas abgelöst zu werden», ergänzt die Schaffhauserin.

In bezaubernden Kostümen und mit präzisen Schritten folgen anschliessend Auszüge aus dem klassischen Ballett «Raymonda». So erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer immer mehr über die Geschichte des Tanzes und dessen Herkunft. Solos aber auch Tänze mit vielen Emotionen und Freude sind alles Teil der Aufführung.

In 28 Tänzen

Seit Januar 2021 arbeitet Cornelia Székely-Mayone daran, die unterschiedlichen Choreografien einzustudieren und eine passende Musik dazu zu finden. «In den vergangenen Sommerferien hatte ich ganz viel Zeit, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen und die unterschiedlichsten Choreografien einzustudieren, so kamen schlussendlich 28 Tänze zu Stande, welche ich mit meinen Tänzerinnen und Tänzern im letzten Jahr gelernt habe. Die Mühe und somit auch die strahlenden Gesichter während diesen zwei Aufführungstagen sind für mich einer der grössten Höhepunkte, welche ich jedes Mal aufs Neue miterleben darf», fügt Cornelia Székely-Mayone zum Schluss hinzu.

Weitere Informationen zu der Aufführung und den Tickets sind unter stadttheater-sh.ch zu finden.

Salome Zulauf, Schaffhausen24