Besser hätte die erste Durchführung des Vespa-Treffens – organisiert vom Vespa Club Schaffhausen – kaum über die Runden gehen können: Bei Prachtswetter reisten insgesamt 230 Vespa-Fahrerinnen und Fahrer nach Neuhausen, um Teil des Anlasses zu sein. Nach einer Begrüssung durch den Club-Präsidenten Alfred «Fredi» Trevisan, starteten die Vespa-Fans ihre gemeinsame Fahrt durchs Klettgau.
Corso durchs Klettgau
Erst seit 2019 gibt es den Vespa Club Schaffhausen. «Mit unseren 90 Mitgliedern gehören wir aber bereits zu den grösseren Clubs in der Schweiz», so Mitgründer und Kassier Ruedi Raguth. Schön länger sei im Vorstand über ein Vespa-Treffen diskutiert worden, bis dann der offizielle Startschuss für die Planung fiel. «Eines der Ziele war es, der Vespa-Szene den Kanton Schaffhausen näher zu bringen», führt Ruedi Raguth aus. Als Festareal habe sich der Club bewusst für das SIG-Areal in Neuhausen entschieden. «Die Location trägt – wie die Vespa – einen historischen Hintergrund.» Dass insgesamt 230 Vespa-Fahrerinnen und Fahrer aus der Schweiz, Deutschland und Österreich nach Neuhausen reisten, war definitiv ein Höhepunkt für den noch jungen Vespa Club. «Einige Fahrer kamen auch wirklich von weither – aus Tschechien oder Dänemark», ergänzt Ruedi Raguth. Die Modelle der Vespas reichten von Baujahr 1951 über neuste Modelle bis hin zu vereinzelten Lambrettas.
Positive Rückmeldungen motivieren
Im Fokus des Tages standen sicherlich die Gespräche und der Austausch mit den anderen Clubs. «Für uns war es eine grosse Ehre, dass wir als Geste von den Präsidenten der anderen Clubs Wimpel und Logos übergeben bekamen», so Ruedi Raguth.
Von 10 bis 18 Uhr luden die Veranstalter auch die Bevölkerung ein und durften neben den Fahrerinnen und Fahrern rund 300 weitere Gäste empfangen. «Aus unserer Sicht ist der Anlass rundum gelungen. Und auch die Rückmeldungen der anderen Clubs waren durchwegs positiv.» Eigentlich sei nicht angedacht gewesen, bereits 2023 wieder ein grosses Vespa-Treffen im Kanton zu organisieren. «Nach all diesen motivierenden und positiven Worten werden wir dies im Vorstand aber sicher nochmals überdenken.»