Pünktlich um 10 Uhr fiel auf dem Herrenacker in Schaffhausen der offizielle Startschuss zum diesjährigen slowUp Schaffhausen-Hegau. Bereits zum 17. Mal fand der Anlass statt und lockte rund 25 000 Freizeitsportler:innen in die Region, um am diesjährigen slowUp teilzunehmen.
Ob auf Inlineskates, mit dem Velo, zu Fuss oder mit allem, was sich irgendwie vorwärts bewegt - auf der insgesamt 38 Kilometer langen Strecke war am vergangenen Sonntag alles anzutreffen. «Der slowUp ist immer etwas ganz Besonderes», erklärt Liliana Gruber, Teilnehmerin der diesjährigen Ausgabe. «Ich geniesse es, mich wieder einmal sportlich zu betätigen und die Zeit mit meinen Liebsten zu verbringen.»
Auch das Wetter spielte bestens mit, während an den vorangegangenen Tagen eher kühlere Temperaturen an der Tagesordnung waren, war am vergangenen Sonntag das perfekte Wetter für eine ausgiebige Fahrradtour.
Quer durch den Kanton
Die Route führte durch insgesamt acht Gemeinden des Kantons Schaffhausen, mit einigen Grenzübertritten ins Nachbarland Deutschland. Mit einer abwechslungsreichen Strecke entlang des Rheins, blühenden Feldern oder auch einigen steilen Strassen, die die Teilnehmer:inn kurzzeitig ins Schwitzen brachten, kam einem bestimmt keine Langeweile auf und man lernte die Region noch ein bisschen besser kennen. Auch für Unterhaltung war am diesjährigen slowUp wieder reichlich gesorgt. Von verschiedenen Festwirtschaften, organisiert von den Vereinen der jeweiligen Gemeinden, spannenden Aktivitäten mit tollen Preisen bis hin zum Musikkonzert auf dem Herrenacker war alles dabei, um die Zeit in Gesellschaft und bei schönstem Wetter geniessen zu können.
Überschattet wurde der Sportanlass von einem Todesfall. Ein Teilnehmer erlitt auf der Strecke einen medizinischen Notfall. Trotz sofortigem Eingreifen der Notfalldienste verstarb er noch vor Ort, wie der Veranstalter mit grossem Bedauern schreibt.