Neben dem wohl Wichtigsten – der Gesundheit – hatte ich im ersten Jahr als Bildungs-, Sport- und Kulturreferent das Privileg, unsere Stadt aus einer völlig neuen Perspektive kennenzulernen.
Vom 50. Geburtstag des Schulhauses Gräfler über das 100-Jahr-Jubiläum des TV Hemmental, von der Vernissage im Vebikus zum Dixieland-Festival in der Stahlgiesserei, vom Weihnachtskonzert der Schaffhauser Schulen bis hin zum Vorstadt-Variété im Schützenstübli, von der packenden Finalissima des VC Kanti zum überragenden EM-Titel von Lukas Britschgi, vom Rheinlicht-Festival zur grenzüberschreitenden Museumsnacht – diese kleine Auswahl an besonderen Momenten ist längst nicht vollständig. Sie zeigt aber eindrücklich auf, wie facettenreich das sportliche, kulturelle und gesellschaftliche Leben in Schaffhausen ist.
Und obwohl alle diese Anlässe ihren eigenen Charme besitzen, verbindet sie ein gemeinsamer Nenner: die Menschen, die dahinterstehen. Menschen, die sich mit viel Leidenschaft und Hingabe für ihre Sache engagieren, Schaffhausen aktiv mitgestalten und zu dem machen, was es definitiv ist – «Än Ort, wo sich’s guät läbä loht.» Ein herzliches Dankeschön an all jene, die sich für unsere Gesellschaft einsetzen, zwischenmenschliche Begegnungen ermöglichen und damit den sozialen Zusammenhalt fördern.
Vom alten Jahr bleiben viele wertvolle Erinnerungen und gleichzeitig wächst die Vorfreude auf alles, was 2026 mit sich bringen wird. In meiner Agenda bereits fix eingetragen sind unter anderem der Tag der offenen Tür im neuen Stadthausgeviert, die 31. Ausgabe des Internationalen Bachfests oder die Eröffnung der Bibliothek und der Ludothek im neuen Kammgarnareal.
Damit auch Sie 2026 nichts verpassen, lohnt sich ein regelmässiger Blick in die lokalen Veranstaltungskalender - da ist garantiert für jeden Geschmack etwas mit dabei. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein glückliches neues Jahr, viel Freude am Bewährten und die nötige Portion Neugier, immer wieder Neues zu entdecken. Es lohnt sich.