Eine Floskel, die mich in diesem Jahr einige Male bewusst und unbewusst begleitet hat und wohl auch 2026 begleiten wird. Aus Eigeninitiative – schon allein dieses Wort in der heutigen Zeit – ergab sich 2025 ein wundervolles Vorstellungsgespräch, das mit den Worten endete: «Noch einen lieben Gruss von meinem Sohn». So kreuzen sich Wege, oder wie man in Schaffhausen zu pflegen sagt: «bloss e chlini Stadt, wo ein de ander kennt». Der werte ehemalige Geschäftsmann ist heute für unseren Familienbetrieb mit auf der Strasse, unter anderem mit der Motivation einer sinnhaften Tätigkeit und der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Nur ein paar Wochen nach seinem Start, ging eine Nachricht bei mir ein mit einem kleinen Teaser für das Buch «more than a dream», geschrieben von seinem Sohn. Als bekennende Nicht-Leseratte, kann ich nicht mehr sagen, was es war … Anstand, Neugierde oder einfach die Faszination, dass im Teaser viele Punkte vorkamen, die auch ich stets versuche weiterzuvermitteln. Auf jeden Fall ging es keine Stunde und das Buch war bestellt und ich empfehle dieses gerne weiter. Wir bewegen die Region, aber was bewegt mich? Warum ist es so schwierig, heute zufrieden zu sein? Wären wir zufriedener, wenn wir nicht laufend links und rechts schauen würden, sondern uns einfach mal wieder auf uns fokussieren würden? Freude finden an Alltäglichem, das uns guttut? Die Sonne geht schliesslich für uns alle auf! Wir alle erleben Frust. Bei mir war es unter anderem die Frage, warum gleichbleibende Gesetze 2016 im 2025 nicht gleich konsequent durchgesetzt und sogar noch als einmalige Chance gesehen werden, Probleme endlich zu lösen? Sind die «Korrekten» immer die Deppen? Wahrscheinlich schon, aber immerhin zufriedene Deppen. Warum möchte heute niemand ein «Mü» mehr machen, um etwas zu erreichen, das einen stolz und zufrieden macht? Ihr merkt schon, wohin die Reise geht. 2026 wäre es mal wieder an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen, überlegte Entscheidungen zu treffen, ohne jeden Punkt zuerst absichern zu lassen. Werte vorzuleben, an denen unsere Kinder sich orientieren können und nicht im Netz ihre sogenannten Vorbilder suchen müssen. Wir alle haben unsere Aufgaben und Rollen. Betriebliche, wie auch gesellschaftliche. Warum haben wir heute so Mühe und eifern einem scheinbaren Perfektionismus, schon fast einem Egoismus, nach?
Abschliessen möchte ich nicht mit einer Frage, sondern einer Anregung. Habt einfach nur Bock. Nicht nur am Dienstag auf den «Bock», wie wir alle eh bereits, sondern jeden Augenblick! Bock auf euren Tag zurückzuschauen und sagen zu können, ja den habe ich nicht verbockt. Viel Spass dabei & «e zfriedes 2026 eu allne»!